Wo liegen eigentlich die Kokosöl Unterschiede?

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Wir wollen mal einen Blick auf die Kokosöl Unterschiede werfen. Auch beim Kokosöl gibt es große Unterschiede in der Qualität. Dabei kommt es nicht nur auf die Qualität der Kokosnüsse an, sondern auch auf die Herstellung des Kokosöls. Dabei können die Unterschiede von Kokosöl sehr groß sein, dementsprechend auch die Inhaltsstoffe. Als Nutzer von Kokosöl sollte jeder wissen, dass die Begriffe wie Extra Virgin oder auch Absolutely no heat (ANH) zum einen nicht wissenschaftlich tragbar sind und zum anderen auch nicht geschützt. Doch wie man hochwertiges Kokosöl erkennt, möchten wir hier erklären.

„Die Herstellungstechniken“

Beim Kokosöl unterscheidet man zwischen raffiniertem und nativem Kokosöl. Dabei ist vor allem das native Öl hochwertiger, als das raffinierte, da es schonend gepresst wird.

Raffiniertes Kokosöl

Das raffinierte Kokosöl wird aus dem getrockneten Kokosnussfleisch, also aus dem Kopra hergestellt. Dabei wird es zerkleinert und meist in Industrieöfen getrocknet. Manche Hersteller lassen es auch in der Sonne lufttrocknen. Danach wird das Fruchtfleisch gepresst. Nun kommt aber der Unterschied zum nativen Kokosöl. Nach der Pressung wird das raffinierte Kokosöl chemisch raffiniert, gebleicht und sogar deodoriert. So werden Farben, Gerüche und Aromen entfernt. Dies heißt aber auch, dass das Kokosöl nicht einwandfrei und rein sein, da nach der Pressung alles entfernt wird, was nicht sein soll. Allerdings bleiben die mittelkettigen Fettsäuren zum großen Teil erhalten. Dennoch werden auch einige RBD-Öle (industrielle Öle) mit Wasserstoff gehärtet. Dadurch entstehen Transfettsäuren, die im Verdacht stehen den Blut-Cholesterinspiegel zu erhöhen und somit Ursache für Herzkrankheiten sein können.

Natives Kokosöl

Wer ein natives Kokosöl kaufen möchte, ist in der Regel immer auf der sicheren Seite, da dieses Kokosöl ohne Wärmezufuhr gepresst wurde oder durch schonende Verfahren gewonnen wird. Natives Kokosöl heißt aber nicht automatisch, dass es kalt gepresst wurde. Dennoch dürfen die Öle, die sich nativ nennen, weder entsäuert, gebleicht oder deodoriert werden. Dies heißt, dass es natürliche Öle, ohne chemischen Zusatzstoffe sind. Allerdings gibt es auch bei dem nativen Kokosöl Unterschiede. Denn auch hierbei wird wieder unterschieden, ob das Kokosöl in der Nassmethode oder der Trockenmethode gewonnen wurde. Diese beiden Herstellungsmethoden sind in diesem Artikel erklärt.

„Die Kokosöl Unterschiede hängen auch von der Frucht ab“

Natürlich gibt es bei Kokosnüssen sehr viele Qualitätsunterschiede. Je nachdem, wo die Kokosnüsse gewachsen sind, welche Sorte es ist und wie die Bodenbeschaffenheit ist, kann es Kokosöl Unterschiede geben. Nur ganz wenige Kokosnussplantagen verfügen keine Biozertifikat, liefern aber dennoch naturbelassene Kokosnüsse, die von hochwertiger Qualität sind. Dennoch dienen Bio-Zertifikate dazu, dass der Nutzer davon ausgehen kann, dass keine künstlichen Düngemittel oder gar Pestizide in den Früchten enthalten sind. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Arbeiter auf den Plantagen, die so nicht mit Giften in Berührung kommen.

Weiterhin kommt es auf die Feuchtigkeit des Kokosöls an. Denn auch hier sind Kokosöl Unterschiede festzustellen. In der Regel sollte die Restfeuchtigkeit unter 0,2 Prozent sein. Denn nur so ist gewährleistet, dass das Kokosöl lange haltbar ist.

Die Kokosöl Unterschiede zusammengefasst

Kokosöl ist natürlich immer am Besten, wenn es aus biologischen Kokosnüssen hergestellt wurde. Weiterhin sollten die Früchte aus nachhaltigen Plantagen stammen oder von Kleinbauerkooperativen.

Zudem sollte das Kokosöl nativ sein und die Restfeuchte sollte sehr niedrig sein, damit die lange Haltbarkeit gewährleistet ist.

Wer auf diese kleinen aber feinen Punkte achtet, wird definitiv ein hervorragendes und hochwertiges Kokosöl erhalten.

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