Kokosöl gegen Spliss – Schluss mit der Haarspalterei!

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Frauen mit langen Haaren kennen die Haarspalterei nur zu gut. Vor allem auch deshalb, weil Spliss sehr hartnäckig sein kann und bei vielen nur noch die Schere hilft. Doch das muss nicht sein. Spliss kann nicht nur vorgebeugt werden, Spliss kann sogar behandelt werden – man muss nur wissen, wie! Kokosöl ist das Zauberwort, das der ultimative Tipp gegen Spliss ist. Warum? Das möchte ich hier erklären.

„Wie entsteht Spliss überhaupt?“

Das Haar muss man sich vorstellen, wie ein Kabel. Dabei wird das Innere von dem äußeren Kabel ummantelt, der sich Cortex nennt. Dieser Cortex ist ähnlich kleiner Kabelstränge, die wie mit einer kittartigen Substanz zusammengehalten werden. Um diesen zu schützen, ist um den Cortex noch eine Schuppenschicht, die Hitze, Chemikalien und alle Einflüsse abhalten sollen, dabei allerdings die Schuppenschicht angegriffen wird. Insbesondere am Haarende, also dem ältesten Haarteil, kann es daher kommen, dass der Cortex ohne die schützende Schuppenschicht ist und freiliegt. Somit ist kein Schutz mehr da und das Haar spaltet sich, was dazu führt, dass krisselig ist und in der Regel nur die Schere hilft. Stopp! Nein, denn es gibt ein Mittel, das hilft.

Kokosöl gegen Spliss – wie kann das sein?

Natürlich fragen sich jetzt Einige, wie Kokosöl gegen Spliss helfen kann. Dies ist ganz einfach. Denn Kokosöl ist mit hervorragenden Inhaltsstoffen ausgestattet, dass Spliss nicht nur vorbeugt, sondern auch gezielt bekämpfen kann. Kokosöl enthält Vitamin E, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fettsäuren. Dabei ist vor allem das Vitamin E von großer Bedeutung. Denn Vitamin E gehört zu der Familie der Antioxidantien und kann freien Radikalen den Garaus machen. Dies heißt, dass es so vor Zellschädigungen schützt, das Wachstum der Haare anregt und somit auch die Haarstruktur wieder verbessert und stabilisiert.

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Wie Kokosöl gegen Spliss anwenden?

Wer Kokosöl gegen Spliss anwenden möchte, hat gleich mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann das Kokosöl pur aufgetragen werden und zum anderen kann das Öl als Basis für Shampoos oder Kuren eingesetzt werden.

Kokosöl gegen Spliss pur auftragen:

Etwa 1 Stunde vor dem Haarewaschen sollte das Kokosöl in das trockene Haar einmassiert werden. Dabei natürlich vor allem die Haarlängen gut mit dem Öl versorgen. Doch auch die Kopfhaut sollte dabei nicht vergessen werden. Ein Handtuch um die Haare schlagen und das Kokosöl einwirken lassen, dass es seine volle Wirkung entfalten kann. Das Kokosöl kann natürlich auch problemlos über Nacht wirken!

Kokosöl gegen Spliss als Basis für Pflegeprodukte:

Kokosöl eignet sich als Basis für Pflegeprodukte sehr gut. Um mit dem Kokosöl gegen Spliss vorzugehen, kann eine Kur mit Ei und Kokosöl wahre Wunder wirken. Hierzu benötigt man lediglich ein Ei und 2 bis 4 EL Kokosöl (je nach Länge der Haare). Auch die Herstellung ist denkbar einfach. Das Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Doch Vorsicht, ist das Öl zu warm, stockt das Ei! Ist das Kokosöl noch dickflüssig, hat es genau die richtige Temperatur, um das verquirlte Ei unterzurühren. Die Kur nun auf das Haar, die Längen und Spitzen und die Kopfhaut auftragen und gut einmassieren. Den Kopf mit einer Duschhaube abdecken und noch ein Handtuch um den Kopf wickeln. Das Ganze sollte jetzt mindestens 30 Minuten wirken. Danach kann es mit einem sehr milden Shampoo einfach ausgewaschen werden.

Diese Kur ist nicht nur vorbeugend anzuwenden, auch hilft das Kokosöl gegen Spliss, wenn dieser schon vorhanden ist. Haarspalterei ist mit dem Kokosöl endlich Vergangenheit!

Achte aber bitte immer darauf, dass du ein biologisches und natives Kokosöl wie zum Beispiel von meracus oder Mituso kaufst. Diese sind mit dem EU Bio-Siegel ausgestattet und garantieren so, dass keine Schadstoffe und Pestizide darin enthalten sind.

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